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Druckindustrie im Wandel:
Modernisieren, Optimieren, neue Märkte erschließen

Moderation: Bernd Zipper, Zipcon – NewMedia & PrePress Consulting GmbH, Essen

Zweiter Tag
Mittwoch, 25. Juni 2003
Der Umgang mit Daten in der Vorstufe
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09.30 Uhr Wohin geht die technische Entwicklung?

Prof. Dr. Stefan Brües, Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich 5 – Print and Media Technologies, Wuppertal

Seit den 80er Jahren wird die Systemtechnik der Druckindustrie immer digitaler und modularer. Drucken ab Datenbestand ist auf verschiedenen Ebenen etabliert. Wie sieht die nächste Computergeneration aus und welche Dienstleistungen werden künftig aus der Druck- und Verlagsindustrie erbracht? Welche Schlüsseltechnologien müssen beherrscht werden, um im Datendschungel der Druckindustrie unternehmerisch erfolgreich zu sein? Welche Trends zeichnen sich im Bereich der -Informationstechnologie (IT) ab und wie werden sie auf die Druckindustrie Einfluss nehmen?
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10.15 Uhr Daten Management
Datenhandhabung von der Kreation bis zur Produktion

Maren Schmidt, repro 68, Hamburg

Datenübernahme für verschiedene Medien. Datenhandling: Erzeugung, Überprüfung, Aufbereitung, Aktualisierung, Bereitstellung von Daten für Medienproduktionen. Fehlerminimierung durch optimierte Kommunikation mit Kunden und Lieferanten, Strategien zur Vermeidung von defekten oder falschen Daten. Welche Produkte kann wer mit welchem Kenntnisstand einsetzen? PDF als Standard-Datenformat für Produktion und Auslieferung
Nutzen und Vorteile des PDF-Standards

Stephan Jaeggi, PrePress-Consulting,
Binningen (Schweiz)

PDF hat sich als Datenstandard in der Druck- und Medienindustrie durchgesetzt. Welchen Vorteil haben meine Kunden beim Einsatz des PDF-Formates? Der internationale Standard für Druckdaten ist PDF/X-3. Wieweit ist PDF/X heute in Applikationen umgesetzt? Was bedeuten Produkte wie PDF/X Plus oder Certified PDF?
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11.15 Uhr Kaffeepause
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11.45 Uhr Color Management
Wie funktioniert Color Management?

Jutta Bock, Mülheim/Ruhr

Korrekte und stabile Farbwiedergabe im Druckprozess ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal für Druckdienstleistungen. Doch Color Management beginnt schon in der Druckvorstufe und hilft, gewissenhaft eingesetzt, bessere Druckprodukte herzustellen. Was verbirgt sich hinter dem Begriff Color Management? Warum ist Color Management die bessere Lösung, wie viel muss ich investieren? Wie kann ich meine Mitarbeiter schulen?
Stand der Technologie im Color Management

Florian Süßl, MetaDesign AG, Berlin

Color Management kann auf vielfältigste Weise betrieben werden, aber welche Ansätze sind für „Einsteiger“ empfehlenswert? Gibt es auch in diesem Bereich Produktions-Standards? Welche Testformen kann ich nutzen und warum? Wie sieht Color Management in der Zukunft aus? Zahlt mein Kunde für Color Management?
Color Management im praktischen Einsatz

Nils Schnücker, SSI Schäfer Shop GmbH, Betzdorf/Sieg

Schäfer Shop setzt Color Management in seiner medien-neutralen Produktion erfolgreich ein. Was sind die Vorteile für Schäfer Shop, welche Vorteile haben die Schäfer-Shop-Dienstleister? Wie wirken sich Color Management und eine medienneutrale Produktion insgesamt auf die Kosten aus?
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Mittagspause
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14.15 Uhr Automatisierung
Der PDF-Workflow im Produktionsbetrieb

Dieter Dolezal, Hirte Medien Service, Hamburg

Der PDF-Workflow beschreibt einen digitalen Workflow im Produktionsbetrieb. Aber wie sieht dieser in seiner Grundausprägung aus? Welche Werkzeuge kann ich jenseits von Adobe Acrobat wie nutzen? Wie überprüfe ich die Resultate? Wie stellt sich der PDF/X-Workflow dar? Ist Color Management Voraussetzung für einen PDF/X-Workflow?
Automatische Korrekturinstrumente im Überblick

Peter Kleinheider,
PrePress Consultant & Custom Workflow Programming, Herzogenburg (Österreich)

Fehlerhafte PDF-Dateien können mit unterschiedlichen Softwarelösungen korrigiert werden. Welche Lösungen sind am Markt verfügbar, wie sehen Vor- und Nachteile aus? Wann ist der Einsatz von automatischen Korrekturwerkzeugen sinnvoll? Sollte die Software immer oder nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden?
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15.15 Uhr Datenkommunikation
Onlineanbindung im Betrieb

Bernd Zipper, Zipcon –
NewMedia & PrePress Consulting GmbH, Essen

Eine moderne Internetanbindung kann für Kommunikationszwecke und den Datenaustausch genutzt werden. Viele Kunden setzen eine moderne Kommunikationsstruktur schlicht voraus – vergessen aber die oft hohen Kosten für den Druckdienstleister der ganz andere Ansprüche hat. Wie schließe ich mein Unternehmen kostengünstig an das Internet an? Welche Anbieter gibt es? Wie wird die Sicherheit gewährleistet? Wie modernisiere ich meine Online-Anbindung mit geringen Kosten?
Onlinedienstleistungen zur Kundenbindung zielorientiert eingesetzt

Stefan Schultze, bitslib GmbH, Inkwil (Schweiz)

Mit der Onlineanbindung können Projektbeteiligte vielfältige Dienstleistungen nutzen. Welche Vorteile erziele ich mit Online-Korrekturbesprechung, Job-Tracking oder Remote Proofing? Wie sieht ein onlinegestützter Korrekturworkflow aus? Beispiel einer HTML-basierten, dezentralen und vernetzten Produktionsumgebung.
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16.00 Uhr Kaffeepause
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16.30 Uhr Partner-Workshop I bis III
(jeweils 2 Workshops parallel)
Creo,
Heidelberger Druckmaschinen AG,
Software AG
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17.30 Uhr Ende 1. Kongresstag
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18.30 Uhr Kommunikationsabend
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Themen der Partner-Workshops
 
CREO    Synapse Prepare ist Creos Rundum-sorglos-Paket für jeden, der PDFs für die grafische Produktion erzeugt. Die Software erstellt durch einen abgesicherten Mechanismus PDFs, die exakt auf die Vorgaben der Druckerei (etc.) abgestimmt sind – beste Voraussetzungen für eine problemlose Übernahme und Verarbeitung der Daten. Im verarbeitenden Betrieb werden teure Werkzeuge und der Arbeitsaufwand zur Kontrolle und Korrektur von eingehenden Daten überflüssig. Die Vernetzung der gesamten Produktions- und Wertschöpfungskette ist heute in der grafischen Industrie in aller Munde. Was bedeutet „Vernetzte grafische Produktion“ eigentlich? Warum sollte ich meinen Betrieb vernetzen? Kann ich vorhandene Systeme integrieren? Und welche Investitionen erfordert die Vernetzung?
 
HEIDELBERGER Druckmaschinen   Zum print & media Congress präsentiert das Prinect Systemhaus, ein Geschäftsbereich der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH, Lösungen rund um das Thema „Collaboration“, das heißt dem Projektmanagement rund um die kreative Phase und Produktionsphase von Printprodukten, vom Remote Proofing bis zu Print-on-Demand-Portalen. Das Prinect Systemhaus zählt zu den führenden Beratungs- und Software-Systemhäusern für die grafische Industrie. Über 35 Experten entwickeln in dieser Konstellation seit April 2002 innovative Konzepte zur Optimierung des Datenflusses – für Unternehmen und für Druckdienstleister.
 
Software AG    Die Software AG präsentiert Lösungen rund um das Thema Labelmanagement. Hierzu gehören Erstellung, Verwaltung, Ablage und Druck von Labels bzw. Etiketten. Dezentrale Bearbeitung, Workflowsteuerung und die Integration in bestehende ERP- und PPS-Systeme gehören zum Leistungsumfang. Weitere Funktionen sind Sicherheitskonzepte, Statistik, Tracking und Terminüberwachung.
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Erster Tag
Donnerstag, 26.Juni 2003
In Produktion und Vertrieb neue Chancen realisieren
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09.00 Uhr Die Marktveränderungen ins Unternehmen tragen – Praxiserfahrungen eines Change Managers

Gerhard Nagel, Nagel Change Management,
Neuried bei München

Die Märkte befinden sich im Wandel. Jetzt ist es wichtig, Veränderungen als Chance zu begreifen und die notwendigen Schritte einzuleiten. Wie muss ich als Führungskraft auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren? Welche Fähigkeiten müssen Führungskräfte mitbringen, um die oft verkrusteten Organisationsstrukturen fit zu machen für die notwendigen Veränderungen? Wie sieht der Kunde der Zukunft aus? Wie kann ich meine Marktposition neu bestimmen?
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09.45 Uhr Herausforderungen an die Druckindustrie – was will der Kunde? Die Anforderungen an Druck- und Mediendienstleister verändern sich kontinuierlich. Was erwarten die Kunden heute von Ihrem Drucker? Warum funktionieren lange praktizierte Akquise- und Beratungsmechanismen nicht mehr? Wie muss ein kundennaher Außendienst aussehen?
Rainer Schoeppy, Neckermann AG,
Frankfurt am Main
Welche Anforderungen stellt ein führendes Versandhaus bezüglich seiner Medienproduktion an Partner und Zulieferer? Allein die Neckermann Versand AG produziert sieben Millionen Hauptkataloge mit 1.500 Seiten zweimal im Jahr. Dazu kommen weitere 14 Spezialkataloge.
Harald Deuschle, REMS-Werk, Waiblingen REMS ist einer der führenden Hersteller von Maschinen und Werkzeugen für die Rohrbearbeitung. Die Forderung des Firmengründers Christian Föll „REMS muß besser sein“ war stets Maßstab allen Handelns. Die REMS-Produkte sind aufgrund ihrer fortschrittlichen Technik und ihres hohen Qualitätsstandards weltweit im Einsatz.
Hans Mjartan, Messe Düsseldorf, Düsseldorf Die Messe Düsseldorf ist ein weltweit führender Messeveranstalter und produziert verschiedenste Präsentations- und Informationsmedien für jährlich 25.000 Aussteller und 1,5 Millionen Besucher ihrer Messen. Über 428.000 Fachbesucher aus 171 Ländern hatten allein im Jahr 2000 die drupa besucht.
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10.45 Uhr Drucken nach Standard –
ein aktueller Bericht aus der Praxis

Michael Adloff, Unternehmensgruppe Vignold, Ratingen

Zum ersten Mal werden die Erkenntnisse aus einer Diplomarbeit zum Thema „ProzessStandard Offsetdruck“ vorgestellt. Über 30 Druckereien haben sich hierfür an einem Drucktest beteiligt.
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11.10 Uhr Kaffeepause
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11.40 Uhr Satte Löwen jagen nicht –
Kundenberatung als Schlüssel zum Erfolg

Dieter Lange, Bendestorf

Bei einerseits nahezu standardisierten Druckleistungen und andererseits komplizierten, erklärungsbedürftigen Produkten kommt dem Vertrieb in Zukunft eine Schlüsselrolle zu. Wie erkläre ich neue Produkte meinen bestehenden Kunden? Wie akquiriere ich neue Kunden? Wie muss mein Außendienst organisiert sein, welche Ausbildung braucht dieser? Wie motiviere ich meinen Außendienst?
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12.30 Uhr Mittagessen
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13.30 Uhr Praxisbeispiele: effizient produzieren,
neue Kunden gewinnen
Unternehmer berichten aus der Praxis, wie Sie ihre Firma erfolgreich am Markt positioniert haben. Welche Strategien wurden verfolgt? Wie sind Vertrieb und Marketing organisiert? Wie werden Mitarbeiter qualifiziert, um den wechselnden Anforderungen in Technik und Organisation gerecht zu werden?
Sebastian Löw, Druckhaus Cramer, Greven Informationen unter: www.cramer.de
Michael Gorius, Druckerei Gorius, Vendersheim Informationen unter: www.gorius.de
Winfried Gaber, infowerk AG, Nürnberg Informationen unter: www.infowerk.de
Ernst Gärtner, Engelhardt & Bauer, Karlsruhe Informationen unter: www.ebdruck.de
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14.50 Uhr Empfehlungen zur Umsetzung
Qualitätsmanagement in der Personalentwicklung

Horst Rollmann (Verband Druck und Medien Hessen e.V., Frankfurt am Main) im Gespräch mit W. Arndt Bertelsmann (W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG, Bielefeld)

Qualifizierte Mitarbeitern übernehmen eine wichtige Schlüsselrolle in der Produktion. Wie kann der Qualifikationsstand von Mitarbeitern ermittelt werden? Wie können Lücken im Wissen und Können geschlossen werden? Welche Qualifizierungswege sind erfolgsversprechend? Wie kann der Erfolg der Qualifizierung bei Fachkräften dauerhaft gesichert werden? Die Anpassungsqualifizierung aus der Qualifizierungsoffensive der Druck- und Medienverbände hält Antworten dazu bereit.
Die nächsten Schritte auf dem Weg nach vorne

Prof. Ronald Schaul, Fachhochschule Stuttgart, Hochschule der Medien, Stuttgart

Der Einstieg ist am schwersten. Welche Maßnahmen muss ich in den Bereichen Produktplanung, Vertrieb, Technik und Qualifikation ergreifen, um mein Unternehmen für den Wettbewerb fit zu machen? Eine Checkliste bietet Hilfestellung.
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15.45 Uhr Schlusspunkt

Bernd Zipper, Zipcon – NewMedia & PrePress Consulting GmbH, Essen

Zusammenfassung und Bewertung der Kernaussagen des print & media Congress 2003.
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16.00 Uhr Ende 2. Kongresstag
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